Eins mit der Natur.

Was ist eigentlich Natur? Der Park, der Garten, das Feld? Oder doch eher Wiesen und Wälder? In einer durch und durch zivilisierten Gesellschaft, in der selbst das Holz des Baumes nur ein Produkt und das Gras der Wiese ein billiges Futtermittel ist, mag Natur eher ein Gefühl sein. Vielleicht das Gefühl, mit der Erde eins zu sein?

Dieses Gefühl können Sie auch in einer tausend Jahre alten Kulturlandschaft noch finden. Gerade, weil dieser erst in der letzten Eiszeit geformte Landstrich so dünn besiedelt ist, gibt es hier viel Weite, viel Freiheit und viel Natur. Wir zeigen Ihnen, wo Sie der Erde, dem Ursprung oder wenn Sie wollen, Gott ganz nahe sein können.

 

Hanseatenweg

Das klingt erst einmal nach Hanse, Handel, Piraten und blutige Schlachten, ist aber nicht so. Längst rollt kein Karren mehr auf der alten Handelsroute zwischen Hamburg und Stettin. Stattdessen sind es Pilger, die diesen Weg wiederentdecken. Teile des berühmten Jakobsweges sind im Hanseatenweg inbegriffen. Und der steht nicht ausschließlich für Religion, sondern auch für Spiritualität. Selbst das muss nicht Ihr Beweggrund sein, einfach mal das Auto in Althof abzustellen und sich auf diesen Weg durch Wald und Wiesen zu begeben. Sie können es einfach so tun – aus Lust und Laune, aus Freude am Wandern, aus dem Bedürfnis nach Ruhe oder dem Wunsch, mal eine Weile allein zu sein. Oder aus Neugier, wohin Sie der Weg führt – im doppelten Sinne.

 

Quellental

Eine Quelle ist immer ein Ursprung und das Glashäger Quellental bei Hohenfelde ist ein ganzes Tal voller Quellen, die hier ihren Ursprung haben, sich verteilen und vereinen und irgendwann in das Meer fließen. Ein recht dichter, urgewachsener Wald mit einem tiefen Tal, in dem unter rauschenden Baumwipfeln kristallklares Wasser vor sich her plätschert, ist ein perfekter Ort, um mit der Natur eins zu werden. Nur der geheimnisvolle Brunnentempel und die darin leise summende Pumpe und vielleicht die Bank, auf der Sie verweilen, wird Sie daran erinnern, dass die Menschen nicht weit sind.

 

Strand

Das endlose Meer, das mal friedlich fast still zu stehen scheint, dann wieder seine Wellen seicht an den Strand fließen lässt und alsbald sturmgepeitscht mit ganzer Wucht an die Küste schlägt – das ist Ursprung und das ist Natur pur. Wir können es befahren, aber nicht bezwingen, wir können es erforschen, aber nicht kontrollieren und wir werden uns ihm immer beugen, in Achtung und in Demut. Das Meer kann so vieles sein und es hat zu allen Zeiten die Fantasie der Menschen beflügelt. In Heiligendamm ging man das erste Mal darin baden, so entstand das erste deutsche Seebad und mit ihm eine Tradition, die erst die Perlenkette voller einzigartiger Badeorte entlang der Küsten Europas ermöglichte. Das Meer ist so einzigartig vielfältig und so vielfältig einzigartig. Hier eine Empfehlung zu geben, wo Sie sich niederlassen und der Natur nah sein können, kann nur so geschehen: Machen Sie einen Strandspaziergang und dort, wo es Sie hin zieht, zu verweilen, dort bleiben Sie. Wenn das nicht eintritt, dann ist der Weg das Ziel – der Strandspaziergang selbst.

Parks

Manche Leute mögen nicht allein sein und finden eher in einer regen Umgebung mit Menschen um sich herum zu sich selbst. Ein Park mitten im Herzen der Stadt, wie der Kamp in Bad Doberan oder der Kurwald in Heiligendamm oder eine weitläufige grüne Oase in der Stadt, wie der Stadtwald in Kühlungsborn sind geeignete Orte. Oder der Bachgarten rund um das Doberaner Münster oder der Gespensterwald in Nienhagen oder der Golfplatz in Wittenbeck – überall ist es natürlich-lebendig.

 

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