Spazieren, Wandern & Radfahren

Strand & Promenade

Wie man es von einem Seeheilbad erwartet, liegt Ahlbeck am Meer. Da das Seebad zudem noch auf der Insel Usedom liegt, ist man von der Ostsee umgeben. Der Strand ist hier mitten im Meer besonders feinkörnig, besonders weiß und auch besonders breit. Ganze 70 Meter sind es von der Promenade bis zum Wasser – auf ganz Usedom hat Ahlbeck den breitesten Sandstrand.

Kinder lieben den sanft abfallenden Strand und auch für FKK-Fans und selbst Hunde gibt es spezielle Strandabschnitte. Ein Volleyballnetz ist vorhanden und in der Saison sorgen besetzte Rettungstürme für die Sicherheit beim Baden und Schwimmen.

Für alle, die lieber auf der Promenade schlendern, gibt es in Ahlbeck ein Stück der längsten Seepromenade Europas. Von Bansin bis Swinemünde reicht sie und ist ganze 12 Kilometer lang – mal vorbei an schöner Bäderarchitektur und belebten Stränden und mal ganz entspannt durch Dünen und Naturlandschaft.

Wer nicht gern läuft oder nicht gut zu Fuß ist, der kann die Strecke auch wie zu Kaisers Zeiten in der Kutsche fahren oder den Kaiserbäderexpress im Stil einer historischen Tschu-Tschu-Bahn nehmen. Seebadgeschichte und der preußische Hof verschmelzen hier zu einem einzigartigen Erlebnis. Kein Wunder, denn der Kaiser nahm seine Sommerfrische ja nur hier.

 

Seebrücke & Konzertgarten

Die markanteste Sehenswürdigkeit Ahlbecks ist die Seebrücke. Denn die Ahlbecker Seebrücke ist nicht einfach nur ein Steg auf dem Wasser, sondern eine richtige Plattform mit Restaurant und Bar. Und diese besonders schmuckreiche Seebrücke ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern wurde schon 1882 errichtet. Zunächst baute man damals einen Holzlaufsteg zu einer Plattform direkt am Meer, auf dem sich ein Restaurant und Teile einer Bühne befanden. 1898 baute man dann einen 280 Meter langen Seesteg in die Ostsee an und schließlich wurden Anfang des 20. Jahrhunderts die beiden Teile so miteinander verbunden, dass man um die Aufbauten herum laufen konnte. Damals wie heute ist der Steg Anlegestelle für Fahrgastschiffe. Das historische Bauwerk wurde 1986 unter Denkmalschutz gestellt und 1993 aufwändig saniert.

Heute können Sie dort im Restaurant essen gehen und aus Fisch- und Fleischgerichten wählen oder die maritim gestaltete Bar besuchen und dort mit Freunden oder der Familie mit Cocktails anstoßen. Auch kleine Gerichte und Snacks gibt es in der „Kogge“.

Für angenehmes Urlaubsflair sorgen die Musikveranstaltungen in der Konzertmuschel direkt neben dem Zugang zur Seebrücke. Gleich nebenan kommen Minigolfer, Skateboarder und Inlineskater auf ihre Kosten.

 

Grenzmarkt Ahlbeck – Swinemünde

Für die Mecklenburger ist Ahlbeck übrigens Inbegriff von Shopping-Touren nach Polen. Während es Autofahrer eher nach Linken zieht, lieben Fußgänger den Polen-Markt in Swinemünde. Zu Fuß gelangt man auf der Swinemünder Chaussee über die deutsch-polnische Grenze direkt auf die Wojska Polskiego, entlang der sich der große Polenmarkt befindet. Außer billigeren Zigaretten, Tabak und Alkohol sind es Kleidung, Lederwaren, Haushaltswaren, Handwerkskunst, Sammlerstücke und Süßigkeiten, die Grenzmärkte in Polen so interessant machen. Sehr gern kaufen Marktbesucher auch die polnischen Wurst- und Käsespezialitäten. Tipp: Feilschen Sie mit langem Atem! Feilschen gehört dazu und die Preise sind so gestaltet, dass der Verkäufer auch mit Rabatten noch verdient. Und noch ein Tipp: Schauen Sie immer nach CE-Zertifizierungszeichen, wenn Sie Elektronik oder Feuerwerkskörper kaufen.

Der Polenmarkt eignet sich gut für einen kleinen Tagesausflug mit ausgiebigem Marktbummel und einer deftigen Stärkung vom Grill oder aus dem Topf, denn auch das wird auf Polenmärkten geboten.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*